Start Landkreis Schweinfurt Schweinfurt: Bürgerentscheide bekommen zu wenige Stimmen

Schweinfurt: Bürgerentscheide bekommen zu wenige Stimmen

528
Symbolbild © PRIMATON

Darauf hatte man in Schweinfurt lange hingefiebert. Heute dann der Bürgerentscheid: Stadtwald, Landesgartenschau oder nichts von beiden. Der Rathaussaal war gut gefüllt, viele haben voller Spannung auf das Ergebnis gewartet. Die Ernüchterung war vielen dann ins Gesicht geschrieben: denn mit einer Wahlbeteiligung von weniger als 30 Prozent und ansonsten einem fast ausgeglichenen Ergebnis stand fest, es würde kein Quorum erreicht.

Siehe auch: PRIMATON Wahl-Spezial vor dem Bürgerentscheid

Damit bleibt der Stadtratsbeschluss bestehen und Schweinfurt wird nach aktuellem Stand 2026 die Landesgartenschau ausrichten.

Hier die verläufgigen Ergebnisse im Überblick:

Bürgerentscheid 1 – Bürgerpark

Ja-Stimmen: 43,96 % | Nein-Stimmen: 56,04 %

Bürgerentscheid 2 – Stadtwald

Ja-Stimmen: 45,67 % | Nein-Stimmen: 54,33 %

Um ein Quorum zu erreichen, wären knapp 5800 Stimmen für eine der Wahlmöglichkeiten notwendig gewesen. Die Nein-Stimmen beim Bürgerentscheid 1 kamen aber nur auf 5.565. Damit ist das Ergebnis nicht bindend.

PRIMATON Reporter Sven Peter fasst den Abend noch einmal zusammen:


Direkt nach dem Wahlergebnis sagte Oberbürgermeister Sebastian Remelé im PRIMATON-Interview:

Dr. Ulrike Schneider, Initiatorin des Stadtwaldbegehrens, sieht das komplett anders und macht aus der Niederlage für Ihren Entscheid einen Gewinn:

Für Ralf Hofmann, der übrigens für zwei Nein-Stimmen beim Entscheid geworben hat, ist das Ganze ein kleiner Erfolg.
Er will sich weiter für ein Erholungsgebiet in der Gartenstadt einsetzen.