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Mellrichstadt

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Polizeibericht, Gerolzhofen, Ebern, Schweinfurt, Bad Kissingen, Haßfurt, Bad Neustadt, Main-Rhön
Symbolfoto © Christian Licha

Bahnfahrer beanstandet

Mellrichstadt, Lkr. Rhön-Grabfeld. Über eine kontrollierte Person im Schienenverkehr wurde die Polizeiinspektion Mellrichstadt am späten Dienstag informiert. Ein 48-jähriger Fahrgast war vom Begleitpersonal in der Erfurter Bahn angetroffen worden, wobei er lediglich ein Ticket bis Bad Neustadt vorzeigen konnte. Da der Mann weder den Zug verlassen, noch nachzahlen wollte (bis zu seinem Reiseziel in Thüringen), wurden die Ordnungshüter eingeschaltet. Da der Wohnsitzlose über keinerlei Zahlungsmittel verfügte, kam er die Nacht über erst einmal in eine Obdachlosenunterkunft. Dann soll es weiter in Richtung Thüringen zu seiner Tochter gehen. Der Fall wird weiter von der Bundespolizei bearbeitet; ebenso erhält das Landgericht Bamberg eine Mitteilung, da er von dort zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben ist.

„Trockene Zelle“

Mellrichstadt, Lkr. Rhön-Grabfeld. Arrestzellen der Polizei beinhalten keinen herausgehobenen Service, insbesondere die Getränkeauswahl ist begrenzt. Diese Erfahrung musste ein 32jähriger Mann machen, der zuvor in Gewahrsam genommen wurde. Die Gewahrsamnahme wurde erforderlich, nachdem der Mann stark alkoholisiert im Bereich des Bahnhofes laut herumschrie und randalierte. Nach Verbringung in die Arrestzelle der Polizeiinspektion schien erst mal Ruhe zu sein, aber nur kurzfristig. Nach einiger Zeit verlangte der Zelleninsasse nach Alkohol, sonst werde er sich etwas antun. Seinem Wunsch wurde natürlich nicht entsprochen und die angebotenen antialkoholischen Getränke lehnte er kategorisch ab. Nachdem der Mann zwischenzeitlich vehement mit dem Kopf gegen die Gitterstäbe schlug, erfolgte die Verlegung in eine Fachklinik in Werneck. Es wird aber bezweifelt, ob ihm dort die gewünschten Getränke serviert wurden.

Vorfahrtsverletzung

Hendungen-Rappershausen, Lkr. Rhön-Grabfeld. Am frühen Mittwoch war die Kreuzung Industriestraße/Schützenstraße Unfallort, jedoch mit einem relativ glimpflichen Ausgang. Gegen 07.45 war ein Kraftfahrer mit dem Lkw von der Schützenstraße kommend die Industriestraße überqueren. Dabei übersah er eine vorfahrtsberechtigte Opel-Fahrerin. Die Opel-Lenkerin leitete einen Bremsvorgang ein, kam jedoch nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Straßenschild. Während es zu keinem Zusammenstoß mit dem Lkw kam, wurden neben dem Verkehrszeichen der Unterboden und die Stoßstange am Opel in einer Gesamthöhe von gut 1 600 Euro beschädigt. Nach dem bisherigen Kenntnisstand kamen die Unfallbeteiligten mit dem Schrecken davon.